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Pilling (Knötchenbildung)

Pilling (Knötchenbildung)

Bei Textilien ist dies ein häufig anzutreffendes Phänomen

Von Textilien lösen sich im allgemeinen ständig kleine Fasern oder Faserstückchen. Diese bleiben an der Oberfläche des Stoffes hängen und neigen unter entsprechenden Einflüssen dazu, sich zu verfilzen und Knötchen zu bilden; sogenanntes Pilling. Auch Waschmaschine und Wäschetrockner sorgen für das Fusseln von Textilien und damit für das Pilling. Billige Ware ist dafür anfälliger als hochwertige Designermöbel. Das Pilling sieht nicht nur unschön und ungepflegt aus, es entzieht den Textilien auch Substanz, diese werden mit der Zeit dünner und können irgendwann brechen oder reißen. Zur Entfernung der Knötchen gibt es Werkzeug, welches vorübergehend hilft, wie z.B. ein Fusselkamm, Fusselstein oder eine Fusselbürste. Bei der Produktion von Stoffen werden mitunter chemische Mittel eingesetzt - die Ware wird entsprechend ausgerüstet - um die Knötchen-Bildung zu reduzieren. Das Auftragen eines geeigneten Mittels verhindert das Herauslösen einzelner Fasern. Derartige Ware wird mit dem Zusatz "Anti-Pilling" versehen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Verfahren, die Pilling-Eigenschaften einer Ware festzustellen

Eines der verbreiteten Verfahren ist die Prüfung nach der Europa-Norm DIN EN ISO 12945-2. Das Material wird hierbei Tests unterzogen und bewertet.

Beim o.g. Prüfverfahren werden Punkte vergeben; Skala 1 - 5, Maximalwert = 5

1 = sehr starke Pillingbildung
2 = starke Pillingbildung
3 = deutliche Pillingbildung
4 = wenig Pillingbildung
5 = keine Pillingbildung

Alle Angaben ohne Gewähr.