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MDF

MDF

Arten und Besonderheiten der Platten

Eine MDF - was ausgeschrieben so viel bedeutet wie "Mitteldichte Holzfaserplatte" ist ein Werkstoff, der aus Holzfasern hergestellt wird und der sich vor allem beim Bau von Möbeln bzw. beim Innenausbau in Wohnräumen sehr flexibel einsetzen lässt.

Für die MDF oder Mitteldichte Holzfaserplatte gibt es eine spezielle Norm, die ihre Besonderheiten definiert. Die Norm ist die EN 622-1 aus dem Jahr 2009. Dabei gibt es eine gewisse Bandbreite, was die Beschaffenheit der Faserplatte angeht. Alle MDF-Platten liegen jedoch mit ihrer Dichte zwischen der Dichte von Schnittholz und der Dichte einer Nassfaserplatte. Die Mitteldichte Faserplatte wird in der Regel aus Nadelholz ohne Rinde hergestellt. Dieses wird in feine Teile zerfasert und dann durch das Pressen in Längsrichtung und in Querrichtung zu einem Werkstoff zusammengefügt. Die fertige Platte verfügt dann über sehr glatte Kanten und lässt sich sehr gut verarbeiten, beispielsweise verkleben. Im Baumarkt erhält man zumeist MDF-Platten in einer Dicke ab 2 mm und bis hin zu einer Dicke von 6 cm. Die Dichte liegt in der Regel zwischen 600 und 1.000 Kilogramm pro Quadratmeter.

Zahlreiche Einsatzgebiete für die Platten

Die Faserplatten werden heute in vielen Bereichen eingesetzt. Dazu gehört der Innenausbau von Wohn- und Geschäftsräumen ebenso wie der Ausbau von Dächern. Ein Beispiel ist ein klassischer Laminatfußboden, bei dem beschichtete MDF-Platten Verwendung finden. Doch auch in Küchen, beim Bau von Lautsprechern, bei kunstvollen Profilverzierungen und an vielen anderen Stellen kommen sie zum Einsatz.