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Lichtechtheit

Lichtechtheit

Eines der großen Probleme der heutigen Zeit stellt der Klimawandel dar

Unter anderem auch die stärker werdende Sonneneinstrahlung / UV-Strahlung. Vor diesem Hintergrund erwarten viele Menschen von Produkten, für die sie sich interessieren, eine zunehmende Beständigkeit gegen die größer werdende Einstrahlung.

Die hier angesprochenen Werte beziehen sich allerdings nicht auf den Schutz, den Textilien demjenigen gewähren, der sie trägt oder z.B. als Sonnenschutz einsetzt. Hier wird der Schutz für die Textilien selbst angesprochen - gegen Ausbleichen, gegen Farbveränderung, ein Schutz, um nicht spröde und brüchig werden.

Die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung hat auf viele Materialien eine Wirkung, die diese zersetzt. Hierdurch können Farben verblassen oder sich verändern. Bei Kleidungsstücken, wie auch z.B. bei Gardinen ist diese Effekt natürlich nicht erwünscht. Er ist bei billigen Materialien größer als bei hochwertigen Produkten. Generell bleicht jeder Stoff unter direkter und indirekter Lichteinwirkung aus. Die Qualität des Stoffs ist entscheidend dafür, wie stark dieses Ausbleichen über einen bestimmten Zeitraum hinweg ist. Die Lichtechtheit von chemischen fasern ist in der Regel höher als die von Naturfasern.

Die Lichtechtheit lässt sich messen und bestimmen

Hierfür gibt es geeignete Prüfverfahren. Eine der häufigen Prüfmethoden ist hier die Europa-Norm DIN EN ISO 105-B02.

Skala 1 - 8, Maximalwert = 8

1 = sehr geringe Lichtechtheit
2 = geringe Lichtechtheit
3 = mäßige Lichtechtheit
4 = ziemlich gute Lichtechtheit
5 = gute Lichtechtheit
6 = sehr gute Lichtechtheit
7 = vorzügliche Lichtechtheit
8 = hervorragende Lichtechtheit

Zur Verdeutlichung: eine Lichtechtheit von 7 entspricht z.B. dem, daß ein Produkt in unseren Breiten (Mitteleuropa) ein komplettes Jahr lang ununterbrochen im Freien der Witterung und Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Beim Vergleich ist zu beachten, daß Textilien in der Wirklichkeit meist nur für begrenzte Zeiträume der Sonne ausgesetzt sind. Andere Prüfverfahren, wie z.B. die DIN 54004 sind ähnlich aufgebaut.

Alle Angaben ohne Gewähr.